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30.06.2017 | News_INF

Innenminister Strobl besucht Herman Hollerith Zentrum

Mit smarten Technologien in die digitale Zukunft: Thomas Strobl informierte sich über die digitalen Innovationen aus Forschung und Lehre

Das Herman Hollerith Zentrum in Böblingen ist ein externes Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen. Bild: Hochschule Reutlingen/Müller

Von: Johannes Müller

Beim gestrigen Besuch des Böblinger Herman Hollerith Zentrums (HHZ) der Hochschule Reutlingen informierte sich Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration in Baden-Württemberg, über die digitalen Innovationen am Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen. Bei seinem Besuch wurde das neue Living Lab, in dem künftig Lösungen für Smart Home und Smart Shop erforscht werden, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Digitalisierung verändert die Welt“, sagte Thomas Strobl bei seinem Besuch im HHZ.  Er betonte, dass der Digitalisierungsprozess in einer beachtlichen Geschwindigkeit voranschreite. Deshalb sei es wichtig, an die Erfolgsgeschichte der Tüftler und Denker in Baden-Württemberg anzuknüpfen und das Thema Digitalisierung voranzubringen. Daran arbeiten Prof. Dr. Alexander Rossmann, Leiter des HHZ, und seine Mitarbeiter. „Wir haben eine gute Struktur an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, um kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen zu unterstützen“, erklärte Rossmann.

In Hinblick auf den Nachwuchs an Fachkräften sagte Strobl: „Wir müssen Begeisterung für die Technik wecken.“ Dies gelang Rossmann beim Rundgang durch das Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen. Unter Mitwirkung von Studierenden und Promovierenden präsentierten die Forscher zukunftsweisende Labore, die sich unter anderem mit den digitalen Geschäftsmodellen von morgen beschäftigen.

Ein neuer Schwerpunkt im HHZ ist das Living Lab für proaktive digitale Produkte im Bereich Smart Home und Smart Shop. Ausgestattet mit Haushaltsgeräten des Industriepartners BSH Hausgeräten arbeiten künftig Studierende, Promovierende und Forscher an proaktiven Lösungen. So erkennt der frisch eingetroffene Kühlschrank mittels Kamera, was noch vorrätig ist und ermöglicht via Smartphone aus dem Supermarkt einen Blick in den Kühlschrank zu werfen. Doch auch das wird zukünftig überflüssig sein, wenn der Kühlschrank selbstständig benötigte Lebensmittel bestellt und mit den Informationen des Fitness-Trackers gezielt auf die Bedürfnisse seines Besitzers eingeht. Dieses Beispiel ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Proactive Digital Products unser Leben vereinfachen können.