Projekte

Bachelor Projekte sind Wahlpflichtveranstaltungen im fünften und sechsten Semester, die sich je nach Angebot über ein oder zwei Semester erstrecken. Sie schaffen die Möglichkeit, sich mit einem Thema der Medien- und Kommunikationsinformatik im kleinen Team auseinanderzusetzen. Lösungen für verschiedene hochaktuelle Problemstellungen aus Wirtschaft und Wissenschaft im Hochschulumfeld werden erarbeitet, verifiziert oder validiert. Im Vordergrund stehen konzeptionell fundierte Informatikprojekte die von Professoren des Studiengangs betreut werden.

Game Engineering

Game Engineering ist ein Wahlfach, in dem Studierende selbstständig an einem eigenen Spiele-Projekt arbeiten, um so neben den fachlichen auch soziale Kompetenzen in Teamarbeit zu erlernen.

Neben der Programmierung bietet ein Spieleprojekt ebenfalls Teilbereiche aus dem Marketing wie der Gestaltung von Postern bis hin zur Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist es, gezielt die gelernten Inhalte des Studiums umzusetzen und diese durch eine simulierte Praxiswelt zu festigen und zu erweitern.

Durch diese Vielfältigkeit der Aufgaben bietet das Game-Engineering anspruchsvolle und interessante Aufgaben für Studenten von unterschiedlichen Studiengängen durch ihre differenzierten Fähigkeiten. Aufgrund der Interdisziplinarität wird das Fach von allen Bachelor-Studiengängen der Fakultät Informatik anerkannt.

 

Entwicklung eines modularen Webkonferenzsystems

In der heutigen Arbeitswelt ist die Zusammenarbeit nicht mehr nur auf räumlich zusammengehörige Teams beschränkt. Projektteams arbeiten an unterschiedlichen Standorten, räumlich voneinander getrennt.

Die Unterstützung der Zusammenarbeit (virtueller) verteilter Teams wird dabei immer wichtiger. Um eine optimale Zusammenarbeit gewährleisten zu können, muss ein Webkonferenzsystem in der Lage sein, sich unterschiedlichen Anforderungen anpassen zu können. Dabei muss beispielsweise zwischen Projektstatus (Anforderungsdefinition, Planung, Konzept etc.),  Anwendungsdomäne (Konstruktionstätigkeit, Management etc.) oder den zur Kommunikation benutzten Endgeräten unterschieden werden. Um diesen Grad der Anpassbarkeit zu erreichen, soll ein vorhandenes Webkonferenzsystem analysiert und auf Basis von geeigneten Frameworks ein neues System modular entwickelt werden.

Mehr Informationen auf der Projekt-Webseite(derzeit nur aus dem Hochschulnetz erreichbar).

Redaktion: Marcus Schöller