Praktika

Während des Studiums vermitteln Praktikumskurse und das im 5. Semester vorgesehene, 6 Monate dauernde  betriebliche Praktikum sehr gute Möglichkeiten den späteren Berufsalltag vorzubereiten.

Informatik 3 Praktikum: Demontage von PCs

Praktikumskurse während des Studiums

Das Studium wird von einer Reihe von Praktikumskursen begleitet, in denen der theoretische Lernstoff anhand praktischer Übungen vertieft wird ...

Praktikumskurse werden als Pflichtfächer (z.B. für Informatik 1 - 3) und als Wahlfächer angeboten. Die Kurse beinhalten zumeist praktische Übungen, die bearbeitet werden müssen und die bewertet werden. Das Bestehen der Kurse ist eine Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Studium.

Betriebliches Praktikum: Inbetriebnahme einer Mikrocontrollerschaltung

Betriebliches Praktikum

Das betriebliche Praktikum bietet die Möglichkeit, im Studium erlerntes Wissen erstmals innerhalb eines Betriebes anzuwenden und zu erproben ...

Bildquelle: BVmed.de

Das Praktikum zeigt den meisten Studierenden auf, wie sich das theoretische Wissen anwenden lässt und dass die erlernten Inhalte in den Betrieben meistens eine hohe Bedeutung besitzen. Es zeigt außerdem auf, welche Wissensdefizite möglicherweise noch bestehen und hilft somit beim nachfolgenden Vertiefungsstudium die richtigen Fächer auszuwählen.

Oftmals bietet das Praktikum den Einstieg in das Berufsleben, wenn Studierende sich nach Abschluss des Studiums bei ihren ehemaligen Praktikumsbetrieben um Jobs bewerben.

Das betriebliche Praktikum ist daher ein wichtiger Baustein des Studiums und liefert allen Teilnehmern eine großartige Motivation für die Abschlussphase des Bachelorstudienganges.

Hier finden Sie einige Erfahrungsberichte der Studenten.

Erfahrungsberichte bisheriger Praktikantinnen und Praktikanten

Vom User-Support, Netzwerktechnik, Softwaremanagement bis hin zum kleinsten Byte ist im UKT alles dabei...

Das Praxissemester im Klinikum Tübingen ist vielversprechend und für jedermann empfohlen. Der Grund hierfür ist, dass es im Bereich der EDV/IT zahlreiche Aufgaben gibt. Das man eine Tätigkeit, mehr oder weniger zweimal macht, liegt meiner Erfahrung nach bei 20%. Die Restlichen 80%, sind in den unterschiedlichsten Aufgaben gesplittet.

Mir hat es sehr gut gefallen. Man hatte viele abwechslungsreiche Themen, wird in viele Projekte eingebunden und man lernte immer neue Leute kennen.

- M.C

Nette Kollegen und abwechslungsreiche Arbeit habe ich am UKT gefunden..

Ich habe in meinen Praxissemester viel dazu gelernt. Ich durfte an spannenden Projekten teilnehmen und mich in die Serverlandschaft des gesamten Klinikums vertiefen und programmieren (wenn ich das wollte :-) ). Auf den Intensivstationen gibt es immer wieder Aufgaben die zu lösen waren. Ich konnte in der CRONA Klinik viele Kontakte knüpfen und auch das Thema zur meiner Bachelorthesis finden. Vorallem die Inhalte der Module Qualitätsmanagement, Verteilte Systeme, Kommunikationsnetze, Datenbanken und Informatik 3 haben mir oft in schwierigen Situationen weitergeholfen.

- M.S

Die Vorlesungen haben mir bei Philips sehr weitergeholfen...

Ich habe mein Praktikum bei der Firma Philips Medizin-Systeme Böblingen GmbH absolviert. Die Betreuung war sehr gut. Ich konnte jederzweit und mit jedem Problem auf einen der Mitarbeiter zugehen. Ich bekam genug Freiraum und Verantwortung um auch auf eigene Faust Erfahrungen zu sammeln. Weil ich hauptsächlich in der Softwareentwicklung tätig war, waren die Vorlesungen Informatik I-III von zentraler Bedeutung. Aber auch Vorwissen aus den Vorlesungen Verteilte Systeme und Kommunikationsnetze haben mir sehr weitergeholfen.

Außerdem konnte ich immer wieder Parallelen zwischen den in Softwaretechnik kennengelernten Entwicklungsmodellen und dem alltäglichen Softwareentwicklungsprozess der Abteilung ziehen. Weitere positive Aspekte waren der Kontakt und Austausch zu den anderen bei Philips tätigen Praktikanten und das Zusatzprogramm, welches seitens Philips angeboten wurde (z.B. Werkführung, Studentenmesse,..). Ich kann ein Praxissemester bei Philips also wirklich weiterempfehlen.

 

- F.K

Neurostar - Kleine Firma, aber viel dazu gelernt..

Ich war bei Neurostar in Tübingen. Meine Aufgabe bestand nur aus selbstständigen Programmiertätigkeiten. Ich habe ein Programm weiterentwickelt, dass auf Eis gelegt wurde. Nachdem ich das Programm so weit fertig hatte, so dass wir es an Kunden ausliefern konnten, war meine nächste Aufgabe eine Android App für eine Bluetooth gesteuerte Spritze zu entwickeln. Die Firma ist etwas klein (4-5 Personen in Tübingen) aber dennoch weltweit vertretend. Ich wurde dort sehr herzlich aufgenommen und fühlte mich dort auch wohl.

- R.E

Softwareentwicklung mit anspruchsvollen Aufgaben beim BOSCH...

Ich war in der Softwareentwicklung bei Bosch Packaging Technologie in Waibilingen. Dort hatte ich anspruchsvolle Aufgaben. Unter anderem das Entwicklen eigenständiger Hilfstools mit eigener Benutzeroberfläche. Ich hatte aber auch teilweise direkte Einblicke in die Vorgänge zur Entwicklung von Programmen für die Maschinen.

Die Betreuung während des Praktikums war auch ziemlich gut, so hab ich z.B auf verschiedenste Fragen schnell eine Antwort bekommen. Alles in allem kann ich ein Praktikum dort auf jeden Fall weiterempfehlen.

- S.S

Beim Fraunhofer Institut ist Eigeninitiative gefragt...

Ich habe mein Praxissemester beim Frauenhofer Institut absolviert. Die Mitarbeiter waren freundlich und kompetent. Die Bezahlung war gut. Spaß macht das Praktikum, wenn man selbstständig arbeiten will und motiviert ist, viel Neues dazu zu lernen. Mein Praktikum hat mir daher sehr gefallen und ich kann es Leuten empfehlen, die eigenständig etwas erarbeiten wollen.

- L.P

Mitspracherecht und aktive Mitarbeit an Projekten gab es am Klinikum Sindelfingen...

Ich habe mein Praktikum im Klinikverbund Südwest gemacht. Genauer gesagt in der IT-Abteilung an den Kliniken Sindelfingen. Positiv anzumerken ist dass die Rückmeldung auf meine Bewerbung sehr schnell ging. Ich konnte mir meine Arbeitszeit selbst einteilen, musste jedoch am Tag 7,5 Stunden (zzgl. einer 30min Pause) anwesend sein. Ich durfe an vielen spannenden Projekten teilnehmen, Statistiken erstellen und an Schulungen über das Krankenhausinformationssystem assistieren. Außerdem hab ich in der Zeit eine neue Programmiersprache erlernt. Ich genoss das Vertrauen der Mitarbeiter und durfte aktiv an Lösungen mitarbeiten. Meine Kollegen waren sehr hilfsbereicht, freundlich und fachlich, als auch technisch, qualifiziert. Nach meinen Praxissemester durfte ich dort als Werkstudent weiterarbeiten.

- A.P

Neue funktionen für Patientenmonitore von Philips erstellen...

Mein Praktikum absolvierte ich bei Philips Medizin Systeme in Böblingen. Dort arbeitete ich in der Softwareentwicklung für Patientenmonitore, weshalb meine Aufgabe auch darin bestand, spezielle Funktionen für diese Monitore zu programmieren. Durch das Praktikum lernte ich die praktische Arbeitsweise im Beruf, besonders im Hinblick auf Planung und Ausführung des Programmierens, kennen. Außerdem hat man in dieser Firma einen guten Kontakt zu seinen Betreuern und anderen Praktikanten.

- A.K

Leitung des Praktikantenamtes

Bei Fragen zum betrieblichen Praktikum wenden Sie sich bitte an den Praktikantenamtsleiter des Studienganges Medizinisch-Technische Informatik.

Die Leitung des Praktikantenamtes hat derzeit Prof. Steddin.

Redaktion: Sven Steddin