Zukunftschancen

Die Informationstechnologie (IT) ist aktuell die am stärksten wachsende Branche der Zukunft. Jedoch sind viele Stellen nicht besetzt. Laut Verband der Digitalwirtschaft fehlen in Deutschland 43.000 IT Spezialisten (bitcom 30.09.2015). Das Anforderungsprofil der IT Abteilungen wächst in allen Bereichen der Wirtschaft stetig: Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing. Die technische Weiterentwicklung erfordert IT Fachkräfte in allen Wirtschaftszweigen.

Beste Aussichten für Absolventen des Master-Studienganges Human-Centered Computing (huc). Das Masterstudium befähigt, nach eigenen Schwerpunkten, in vielfältigen Branchen Fuß zu fassen: In der Produktion, der Medizin und Logistik, in Fahrzeugtechnik, der technischen Kommunikation, z. B.  in Mobilfunksystemen oder in der IT-Sicherheit. Arbeitsbereiche finden sich in der System-Administration, dem Projekt-Management und in der Softwareentwicklung. In der Medienproduktion dominiert die IT-basierte Medientechnik, z. B. in der Medienbearbeitung (Postproduktion), in der Studiotechnik oder in der Bild- und Tontechnik. In der Filmproduktion ist ein großer Bereich die digitale Bildbearbeitung. Vor allem in der Spieleentwicklung sind interaktive online - Systeme und Animationen mittlerweile Standart.

Gefragt sind in der Industrie Softwarearchitekten für Entwicklungen des automatisierten Fahrens, von Automatisierungssystemen und der Data Analytics. Der dynamische Bereich der Steuerung und Kontrolle vieler alltagstauglicher Anwendungen (Internet of Things) oder in der Entwicklung von Virtual Reality Systemen erfordert ebenso gut ausgebildete IT - Fachleute. Eine Vertiefung im Studienschwerpunkt Medizin innerhalb des huc-Masterstudium eröffnet viele Chancen für Jobs  in der aufkommenden Entwicklung medizintechnischer IT- Systeme für Diagnostik, Behandlung, Beobachtung und Kontrolle im Gesundheitswesen.

Darüberhinaus lässt eine akademische Laufbahn in Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen, als wissenschaftlicher Angestellter, viele Möglichkeiten offen.

Redaktion: Boris Terpinc